Im Frühling machte ich die Biotta Saft-Woche mit dem Wellness Woche-Paket (zu kaufen in Drogerien, Apotheken und Reformhäusern), wo alles Nötige darin enthalten ist. Ich bin davon so begeistert, dass ich es euch wärmstens empfehlen möchte!

Während der Kur sind mir einige Verbesserungen und Tipps eingefallen, die ich mit euch teilen möchte, damit auch ihr zu einem optimalen Ergebnis kommt!

Allgemein: Befolgt unbedingt die dem Paket beigelegte Wohlfühl-Anleitung und haltet den Wochenplan exakt ein!

Generelle Unterstützung während der Saftkur:
Darm: Flohsamen zur Regulierung (sind sanfter als die beigefügten Leinsamen)
Leber: Mariendistel-Tropfen (Ceres) zur Unterstützung
Herz: Weissdorn-Tee zur Stärkung
Geist: Meditation, Autogenes Training, Yoga zur Entspannung, positive Gedanken

Idealer Zeitpunkt: abnehmender Mond
1 Woche Ferien nehmen (Auszeit) und einen Rückzugsort suchen!
Handypause, Bildschirmpause, generelle Medienpause machen.
Linsenträger: Brille tragen, damit sich die Augen wieder einmal erholen können.
1 – 2 Stunden leichte Bewegung pro Tag an der frischen Luft einplanen.

Effekt nach ein paar Tagen: es fällt nicht einmal mehr schwer, anderen beim Essen zuzuschauen! Trotzdem rate ich, die Woche nicht in grösserer Gesellschaft zu verbringen und vor allem: keine Partys und Einladungen in der Zeit planen!

Ergänzungen zur Biotta Wohlfühl-Anleitung:
Ich empfehle unbedingt, 1 Woche frei zu nehmen und nicht zu arbeiten. Die ganze Mühe und Disziplin sind nur halb so viel Wert, wenn man sich während der Entschlackungswoche nicht voll auf seinen eigenen Körper konzentrieren kann und sich Zeit für sich nimmt!

Die in der Wochenpackung mitgelieferte Menge Kräutertee ist knapp bemessen. Zu empfehlen ist zusätzlich eine Packung Sidroga Wellness Frühlingsfit-Tee und einige Beutel Grüntee für den Morgen.

Da der Körper ohne feste Nahrung merklich abkühlt, friert man schneller als sonst. Deshalb rate ich, alle Säfte – ob Gemüse oder Fruchtsäfte – mit etwas abgekochtem heissen Wasser zu mischen oder die Säfte zu erwärmen. NIE Salz zufügen! Die Flüssigkeit immer leicht kauen vor dem Schlucken, auch wenn es nichts zu kauen gibt. Etwas frische, zerkleinerte Kräuter in die Gemüsesäfte zu mischen ist erlaubt, erleichtert das Kauen und bringt Abwechslung.

Eventuell Leinsamen durch Flohsamen ersetzen, die sind besser verträglich. Denn Leinsamen können Gase bilden (diese Nebenwirkung sollten jedoch nach einigen Tagen nachlassen) und sie beeinflussen die Aufnahme von Medikamenten (z.B. Eisen), deswegen ca. 1 Stunde Abstand lassen.

Jeden Morgen nach dem Aufstehen 10 Minuten meditieren!

Tipp: Mir war die App „Headspace“ als Anleitung sehr hilfreich, die konnte ich mit meinem Smartphone auf Spaziergänge und überall hin mitnehmen. (Leider nur auf Englisch erhältlich.)

Vorbereitungstag:
Am 1., 2. und 3. Tag in das in der Anleitung angegebene Glas warmes Wasser 2 EL Glaubersalz auflösen und trinken (nüchtern vor dem normalen Frühstück).
Achtung: die nächsten paar Stunden in der Nähe einer Toilette bleiben!

Tag 2
Am Abend ein schönes Bad nehmen, das beruhigt und entspannt. Kerzenlicht nicht vergessen!

Tag 4
Für mich war dieser Tag der absolute Schlüsseltag: ich war so bewusst im Hier und Jetzt, dass ich meinte, direkten Kontakt zum Universum zu haben! Ich war sensibel, hatte alle Antennen ausgefahren, roch intensiver, hörte besser, alle Sinne waren geschärft. Und: ich musste an dem Tag überhaupt nicht auf die Toilette, mein Darm war offensichtlich geleert und ich fühlte mich gereinigt.

Tag 4, Abend:
Die Saftmenge zusammenzählen, und schauen ob die Menge reicht. Eventuell eine Flasche Saft mehr dazu kaufen.

Aufbautag:
Ich würde die empfohlene Butter auf dem Zwieback weglassen, um den Magen noch zu schonen.
Vormittag: die Früchte müssen unbedingt genügend reif sein.
Mittag: die Tasse Gemüse-Bouillon geht auch gut ohne Ei.

Mein Resultat nach der Kur: 3 kg weniger Gewicht auf der Waage. Gewicht zu verlieren sollte jedoch nicht das Ziel der Kur sein! Es geht um Entschlackung und um eine Reinigung, die den Darm und den Geist mit einbezieht! Ich hatte nach der Kur sehr lange keine Lust mehr auf fettige, zuckerhaltige, ungesunde Speisen.

 

Nach der Kur:
Weiterhin ab und zu Säfte trinken, zwischendurch Früchte essen, wenn der Hunger sich meldet. Sonst sind auch die Kilos bald wieder da. Und: unbedingt bewusst essen, dann isst man automatisch langsamer.
Fragen wie „Was esse ich da überhaupt? Woher kommen die Sachen? Was war alles nötig - vom Samen bis zur Ernte, Transport, Einkauf, Zubereitung – bis das Essen vor mir auf dem Teller liegt? Dankbar sein für die vielen Hände, die mitgeholfen haben!

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Und hier noch die Erkenntnis für alle ab 40 Jahren:
Essen ist wichtig – aber es geht auch wunderbar mit kleinen Mengen!

 

VIEL SPASS !!!